Für die Medizinisch-Psychologische Untersuchung musst du in aller Regel kein Führungszeugnis besorgen. Die Begutachtungsstelle arbeitet mit der Akte, die ihr die Fahrerlaubnisbehörde schickt, und in dieser Akte steht meist mehr als in jedem Führungszeugnis. Trotzdem lohnt sich die Frage, denn sie führt direkt zu einem wichtigen Punkt: Du solltest genau wissen, welche Einträge über dich existieren, bevor du dem Gutachter gegenübersitzt. Hier erfährst du, was im Führungszeugnis steht, was die Behörde tatsächlich über dich weiß, wann ein Führungszeugnis doch eine Rolle spielt und wie du dir vor der MPU einen vollständigen Überblick verschaffst.
Kurz gesagt
- Ein Führungszeugnis gehört nicht zu den Standardunterlagen der MPU. Grundlage der Begutachtung ist die Führerscheinakte der Fahrerlaubnisbehörde.
- Das Führungszeugnis zeigt nur einen Ausschnitt deiner Vorgeschichte. Kleinere Erstverurteilungen und eingestellte Verfahren tauchen dort oft gar nicht auf.
- Die Gutachter kennen in der Regel Fahreignungsregister-Einträge, Strafurteile und Polizeiberichte, die in der Akte liegen.
- Wichtiger als jedes Zeugnis ist die Akteneinsicht: Erst wenn du weißt, was in deiner Akte steht, kannst du dich gezielt vorbereiten.
- Wer im Gutachtergespräch etwas verschweigt, das in der Akte steht, verliert Glaubwürdigkeit. Offenheit ist hier dein stärkstes Argument.
Inhaltsverzeichnis
- Was im Führungszeugnis steht und was nicht
- Woher die Gutachter von deiner Vorgeschichte wissen
- Wann ein Führungszeugnis doch eine Rolle spielt
- Welche Unterlagen du für die MPU wirklich brauchst
- Schritt für Schritt: So verschaffst du dir Klarheit über deine Akte
- Warum Verschweigen bei der MPU nicht funktioniert
- Alkohol, Drogen, Punkte: Was der Anlass für deine Unterlagen bedeutet
- Was die MPU insgesamt kostet
- Unsere Sicht: Die Akte ist wichtiger als jedes Zeugnis
- Deine Vorbereitung mit 123MPU
- Häufige Fragen zu Führungszeugnis und MPU
- Quellen
Was im Führungszeugnis steht und was nicht
Das Führungszeugnis ist ein Auszug aus dem Bundeszentralregister. Welche Eintragungen hineinkommen, regelt § 32 des Bundeszentralregistergesetzes. Grundsätzlich gilt: Es enthält strafrechtliche Verurteilungen, aber eben nicht alle.
In ein einfaches Führungszeugnis kommen zum Beispiel nicht hinein:
- Geldstrafen von nicht mehr als 90 Tagessätzen, wenn sonst keine weitere Strafe im Register eingetragen ist (so steht es in § 32 Abs. 2 BZRG).
- Bestimmte Entscheidungen nach dem Jugendstrafrecht.
- Verfahren, die von der Staatsanwaltschaft oder dem Gericht eingestellt wurden, denn das sind keine Verurteilungen.
- Ordnungswidrigkeiten wie Bußgelder wegen zu schnellen Fahrens oder Fahrens unter Cannabiseinfluss nach dem Ordnungswidrigkeitenrecht.
Gerade der erste Punkt ist für viele MPU-Kandidaten entscheidend. Eine erstmalige Trunkenheitsfahrt endet häufig mit einer Geldstrafe, die unter dieser Grenze liegt. Dein Führungszeugnis kann dann vollkommen leer sein, obwohl dir der Führerschein entzogen wurde und die Behörde eine MPU verlangt.
Daraus folgt eine einfache Erkenntnis: Ein „sauberes“ Führungszeugnis sagt nichts darüber aus, was die Begutachtungsstelle über dich weiß.
Woher die Gutachter von deiner Vorgeschichte wissen
Wenn du einen Antrag auf Neuerteilung stellst und die Behörde eine MPU anordnet, übersendet sie deine Führerscheinakte an die von dir gewählte Begutachtungsstelle für Fahreignung. Diese Akte ist das zentrale Dokument der gesamten Untersuchung. Sie setzt sich aus Informationen verschiedener Stellen zusammen.
| Quelle | Was dort typischerweise steht | Spielt bei der MPU eine Rolle? |
|---|---|---|
| Führungszeugnis | Strafrechtliche Verurteilungen ab einer gewissen Schwere | Selten direkt, meist nicht angefordert |
| Bundeszentralregister (vollständig) | Alle eingetragenen Verurteilungen, auch solche, die nicht ins Führungszeugnis kommen | Ja, die Behörde kann Auskünfte erhalten |
| Fahreignungsregister in Flensburg | Verkehrsstraftaten, Ordnungswidrigkeiten mit Punkten, Entziehungen, Sperrfristen | Ja, regelmäßig |
| Strafakte und Urteil | Promillewert, Tatumstände, Blutuntersuchung, Aussagen | Ja, sofern Teil der Führerscheinakte |
| Polizeiberichte | Kontrollsituation, Auffälligkeiten, Drogenfunde, auch bei eingestellten Verfahren | Ja, wenn sie der Behörde vorliegen |
Die Behörde darf nach den Regeln der Fahrerlaubnis-Verordnung und des Straßenverkehrsrechts auf diese Informationen zugreifen. Für die Anordnung einer MPU müssen ihr laut ADAC-Rechtsinformation zur MPU konkrete Anhaltspunkte für Eignungsmängel vorliegen, etwa eine Auffälligkeit bei einer Verkehrskontrolle. Genau diese Anhaltspunkte stehen in der Akte, die der Gutachter vor deinem Gespräch liest.
Der Gutachter kennt also in der Regel deinen Promillewert, die Uhrzeit der Kontrolle, frühere Auffälligkeiten und oft auch Hinweise aus Verfahren, die längst eingestellt sind. Ein Führungszeugnis würde ihm dabei kaum zusätzliche Informationen liefern.
Wann ein Führungszeugnis doch eine Rolle spielt
Es gibt Situationen, in denen das Führungszeugnis im Zusammenhang mit Führerschein und MPU durchaus relevant wird.
Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung
Wer Taxi, Mietwagen oder Krankentransport fahren möchte, braucht eine besondere Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung. Hier prüft die Behörde die persönliche Zuverlässigkeit und verlangt dafür üblicherweise ein Führungszeugnis zur Vorlage bei einer Behörde. Wenn du nach einer MPU wieder beruflich Fahrgäste befördern willst, solltest du diesen Schritt frühzeitig mit deiner Fahrerlaubnisbehörde klären.
MPU wegen Straftaten ohne Verkehrsbezug
Eine MPU kann auch angeordnet werden, wenn Straftaten auf ein hohes Aggressionspotenzial hindeuten, etwa Körperverletzung oder Bedrohung. In diesen Fällen ist die Vorgeschichte außerhalb des Straßenverkehrs zentral. Die Behörde bezieht ihre Informationen dann aus Strafakten und Registerauskünften, nicht aus einem Führungszeugnis, das du selbst vorlegst. Wie du dich in dieser Konstellation vorbereitest, beschreiben wir ausführlich im Beitrag MPU wegen Straftaten.
Dein eigener Überblick
Auch wenn niemand ein Führungszeugnis von dir verlangt, kann es dir helfen, deine Vorgeschichte geordnet zu sehen. Noch aufschlussreicher ist allerdings die Selbstauskunft aus dem Bundeszentralregister, denn sie zeigt dir alle Eintragungen, auch diejenigen, die im Führungszeugnis fehlen. Zusammen mit einer Auskunft aus dem Fahreignungsregister beim Kraftfahrt-Bundesamt hast du dann ein realistisches Bild davon, was über dich gespeichert ist.

Welche Unterlagen du für die MPU wirklich brauchst
Die Frage nach dem Führungszeugnis ist oft ein Zeichen dafür, dass jemand die MPU gründlich vorbereiten möchte. Das ist ein guter Ansatz. Diese Unterlagen sind in der Praxis wichtig:
- Personalausweis oder Reisepass für die Identitätsprüfung am Untersuchungstag.
- Anordnung der Fahrerlaubnisbehörde mit der genauen Fragestellung. Sie bestimmt, worauf sich das Gutachten bezieht.
- Abstinenznachweise, falls dein Fall sie erfordert: Urin-Screenings oder Haaranalysen aus einem forensisch anerkannten Kontrollprogramm. Details zu Nachweisarten und Fristen findest du in unserem Beitrag zum Abstinenznachweis für die MPU.
- Bescheinigungen über Beratung oder Therapie, etwa von einer Suchtberatungsstelle oder einer verkehrspsychologischen Maßnahme.
- Ärztliche Unterlagen, wenn Medikamente, Vorerkrankungen oder Leberwerte eine Rolle spielen.
- Deine Kopie der Führerscheinakte, die du dir über die Akteneinsicht besorgt hast. Sie ist kein Pflichtdokument, aber die Grundlage jeder ernsthaften Vorbereitung.
Ein Führungszeugnis taucht auf dieser Liste nur dann auf, wenn die Behörde es ausdrücklich anfordert. Halte dich an das, was in deinem Schreiben steht, und frag bei Unklarheiten direkt bei der Fahrerlaubnisbehörde nach.
Schritt für Schritt: So verschaffst du dir Klarheit über deine Akte
Wer weiß, was in der eigenen Akte steht, geht deutlich ruhiger in die Begutachtung. So gehst du vor:
- Akteneinsicht beantragen. Schreib deine Fahrerlaubnisbehörde an und bitte um Einsicht in deine Führerscheinakte oder um eine Kopie. Viele Behörden erlauben die Einsicht vor Ort, manche senden die Unterlagen an einen Anwalt.
- Fahreignungsregister abfragen. Beim Kraftfahrt-Bundesamt kannst du eine Auskunft über deine Einträge in Flensburg anfordern. So siehst du, welche Verkehrsdelikte noch gespeichert sind.
- Selbstauskunft aus dem Bundeszentralregister einholen. Sie zeigt alle strafrechtlichen Einträge, nicht nur die Auswahl, die ins Führungszeugnis gelangt.
- Die Fragestellung verstehen. Lies in der Anordnung nach, welche Frage der Gutachter beantworten soll. Bei Alkohol geht es zum Beispiel darum, ob du künftig Trinken und Fahren sicher trennen kannst.
- Deine Vorgeschichte ehrlich ordnen. Schreib für dich auf, was passiert ist, wie es dazu kam und was du seitdem verändert hast. Gleiche das mit den Fakten aus der Akte ab.
- Fachliche Einschätzung holen. Lass jemanden auf deine Akte schauen, der weiß, wie Gutachter sie lesen. Viele Fehler, etwa eine zu kurze Abstinenzzeit oder eine zu frühe Anmeldung, lassen sich so vermeiden.
Gerade beim fünften Schritt merken viele, dass ihre Erinnerung und die Akte nicht ganz übereinstimmen. Genau diese Lücken sind es, die im Gespräch zu Rückfragen führen.
Warum Verschweigen bei der MPU nicht funktioniert
Der Gedanke liegt nahe: Wenn im Führungszeugnis nichts steht, muss ich die alte Geschichte doch nicht erwähnen. Diese Rechnung geht bei der MPU nicht auf.
Der Gutachter hat die Akte vor sich. Erzählst du von einer einmaligen Ausnahme, während dort eine frühere Auffälligkeit dokumentiert ist, entsteht sofort ein Widerspruch. Im psychologischen Gespräch geht es nicht darum, dich mit Fangfragen zu überführen. Es geht darum, ob du dein Verhalten verstanden und nachhaltig verändert hast. Wer Teile seiner Vorgeschichte ausblendet, signalisiert genau das Gegenteil.
Hinzu kommt ein praktisches Risiko: Erfährt die Behörde später aus anderen Unterlagen von Problemen, die du verschwiegen hast, kann das Gutachten seinen Wert verlieren. Im ungünstigsten Fall stehst du erneut vor einer Untersuchung, mit allen Kosten und Wartezeiten.
Typische Situationen, in denen Betroffene unnötig Vertrauen verspielen:
- Ein eingestelltes Verfahren wegen Drogenbesitzes wird nicht erwähnt, obwohl der Polizeibericht in der Akte liegt.
- Ein früheres Bußgeld wegen Alkohol am Steuer wird als „längst vergessen“ abgetan.
- Der Trinkumfang wird deutlich niedriger angegeben, als es der gemessene Promillewert medizinisch zulässt.
Wie solche Fragen im Gespräch konkret klingen, zeigen wir in unseren Beiträgen zu den typischen MPU-Fragen bei Alkohol und zum psychologischen Gutachtergespräch.
Alkohol, Drogen, Punkte: Was der Anlass für deine Unterlagen bedeutet
Welche Nachweise am Ende zählen, hängt stark vom Grund deiner MPU ab.
- Alkohol: Hier geht es meist um Promillewert, Trinkgewohnheiten und die Frage, ob Abstinenz oder kontrolliertes Trinken der richtige Weg ist. Bei einer diagnostizierten Abhängigkeit ist in der Regel eine längere, nachgewiesene Abstinenz nötig. Mehr dazu im Beitrag MPU wegen Alkohol und in unserer Checkliste zu 6 bis 12 Monaten Abstinenz.
- Drogen: Entscheidend sind Substanz, Konsummuster und Nachweiszeitraum. Auch hier gilt: Polizeiberichte aus eingestellten Verfahren können Teil der Akte sein. Einen Überblick gibt unser Beitrag MPU wegen Drogen.
- Punkte: Wer acht Punkte erreicht hat, muss sich vor allem mit seinem Fahrstil und seiner Einstellung zu Regeln auseinandersetzen. Abstinenznachweise spielen hier meist keine Rolle.
- Straftaten: Bei Aggressionsdelikten steht die Frage im Mittelpunkt, wie du künftig mit Konflikten umgehst, im Straßenverkehr und außerhalb.
Was die MPU insgesamt kostet
Das Führungszeugnis ist ein kleiner Posten. Die eigentlichen Kosten entstehen an anderer Stelle. Nach Angaben des ADAC zu den MPU-Kosten 2026 liegt die Begutachtung je nach Anlass bei etwa 400 bis 800 €. Hinzu kommen Abstinenznachweise: rund 70 bis 100 € pro Urinuntersuchung und etwa 200 bis 300 € pro Haaranalyse.
Der ADAC nennt außerdem Beispielrechnungen für die Gesamtkosten inklusive Vorbereitung:
| MPU-Anlass | Gesamtkosten laut ADAC (ca.) |
|---|---|
| Punkte | 1.350 € |
| Alkohol | 2.200 bis 2.600 € |
| Drogen | 2.850 € |
Wie sich die Kosten für eine Vorbereitung zusammensetzen, erklären wir in unserem Beitrag Was kostet eine MPU-Vorbereitung.
Unsere Sicht: Die Akte ist wichtiger als jedes Zeugnis
In unserer Arbeit erleben wir oft, dass Klienten mit der Frage nach dem Führungszeugnis zu uns kommen. Dahinter steckt meist die Sorge: Was weiß der Gutachter über mich, und was nicht? Unsere ehrliche Antwort lautet: Er weiß in der Regel mehr, als du denkst, und das ist kein Grund zur Panik, sondern eine Chance.

Deshalb beginnt jede Vorbereitung bei uns mit einer genauen Analyse der behördlichen Unterlagen. Wir schauen uns an, welcher Anlass dokumentiert ist, welche Fragestellung die Behörde formuliert hat und welche Details im Gespräch zur Sprache kommen werden. Auf dieser Grundlage lässt sich oft auch klären, ob eine Abstinenzzeit wirklich in voller Länge nötig ist oder ob sie sich verkürzen oder ganz vermeiden lässt. Das hängt immer vom Einzelfall ab, und genau deshalb arbeiten wir mit individuellen Coachings statt mit Standardantworten.
Auswendig gelernte Geschichten erkennen erfahrene Gutachter schnell. Was überzeugt, ist eine nachvollziehbare, ehrliche Auseinandersetzung mit dem, was passiert ist. Wenn du deine Akte kennst und deine Geschichte stimmig erzählen kannst, gehst du mit einem ganz anderen Gefühl in die Untersuchung.
— 123MPU
Deine Vorbereitung mit 123MPU
Wenn du nicht allein vor deiner Akte sitzen möchtest, begleiten wir dich vollständig online und deutschlandweit. Unsere Psycholog*innen und Verkehrsexperten analysieren deine Unterlagen, bereiten dich in Einzel- oder Gruppensitzungen vor und üben das Gutachtergespräch mit dir in realistischen Simulationen. Nach eigenen Angaben liegt unsere Erfolgsquote bei 95,6 %.
- Gruppenvorbereitung: ab 950 € einmalig
- Einzelvorbereitung: ab 1.200 € einmalig
- MPU Vorbereitung pro: 1.800 € einmalig
Alle Angebote und den Ablauf findest du auf unserer Seite zur MPU-Vorbereitung online. Ein kostenloses Erstgespräch ist der einfachste Weg, deinen Fall unverbindlich einschätzen zu lassen.
Häufige Fragen zu Führungszeugnis und MPU
Muss ich für die MPU ein Führungszeugnis vorlegen?
In der Regel nicht. Die Begutachtungsstelle erhält deine Führerscheinakte direkt von der Fahrerlaubnisbehörde. Nur wenn die Behörde ausdrücklich ein Führungszeugnis verlangt, etwa bei einer Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung, musst du es beantragen.
Steht eine Trunkenheitsfahrt im Führungszeugnis?
Das hängt von der Strafe ab. Eine erstmalige Geldstrafe von nicht mehr als 90 Tagessätzen erscheint nicht im Führungszeugnis, wenn keine weitere Eintragung vorliegt. Im Fahreignungsregister und in deiner Führerscheinakte ist die Tat trotzdem dokumentiert.
Weiß der Gutachter von eingestellten Verfahren?
Oft ja. Eingestellte Verfahren stehen zwar nicht im Führungszeugnis, Polizeiberichte dazu können aber Teil der Akte sein, die der Behörde vorliegt. Es ist daher klüger, solche Vorfälle offen anzusprechen, statt auf ihr Fehlen zu hoffen.
Welche Unterlagen brauche ich für die MPU?
Wichtig sind dein Ausweis, die Anordnung der Behörde, gegebenenfalls Abstinenznachweise aus einem anerkannten Programm sowie Bescheinigungen über Beratung oder Therapie. Weitere Antworten findest du in unseren Fragen und Antworten zur MPU.
Wie bekomme ich Einsicht in meine Führerscheinakte?
Du stellst einen formlosen Antrag bei deiner zuständigen Fahrerlaubnisbehörde. Viele Behörden ermöglichen die Einsicht vor Ort oder senden Kopien an einen Rechtsanwalt. Plane dafür etwas Zeit ein, bevor du dich für die MPU anmeldest.
Quellen
- § 32 BZRG: Inhalt des Führungszeugnisses
- Fahrerlaubnis-Verordnung, § 63 FeV
- ADAC: AutoRecht aktuell, Die medizinisch-psychologische Untersuchung
- ADAC: MPU-Kosten 2026
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