← Zurück zum Blog

MPU nach Straßenverkehrsgefährdung (§ 315c StGB): Ablauf & Vorbereitung

29. Oktober 2026
MPU nach Straßenverkehrsgefährdung (§ 315c StGB): Ablauf & Vorbereitung

Wer wegen Gefährdung des Straßenverkehrs nach § 315c StGB verurteilt wurde, bekommt nicht nur ein Strafverfahren. Häufig muss er vor der Neuerteilung der Fahrerlaubnis auch eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) bestehen. Die Fahrerlaubnisbehörde will dann wissen: Ist das Verhalten, das zur Gefährdung geführt hat, ein einmaliger Ausrutscher oder Ausdruck eines Musters? Hier erfährst du, was § 315c genau meint, wann die Behörde eine MPU anordnet, worauf die Gutachter je nach Anlass achten und wie du dich so vorbereitest, dass du im Gespräch ehrlich und überzeugend auftreten kannst.

123mpu
Bereite dich individuell auf deine MPU vor
123MPU bietet maßgeschneidertes Coaching auf Basis deiner Akten, damit du dich gezielt auf den psychologischen Begutachtungsprozess vorbereiten kannst.
MPU-Vorbereitung ansehen

Kurz gesagt

  • § 315c StGB erfasst zwei Fälle: Fahren trotz Fahrunsicherheit (etwa durch Alkohol oder Drogen) und grob verkehrswidriges, rücksichtsloses Verhalten. In beiden Fällen muss eine konkrete Gefahr für Menschen oder fremde Sachen von bedeutendem Wert entstanden sein.
  • Die Fahrerlaubnisbehörde kann eine MPU anordnen, wenn eine erhebliche Straftat mit Bezug zum Straßenverkehr oder zur Kraftfahreignung vorliegt.
  • In der MPU zählt nicht, welche Regel du verletzt hast, sondern warum, und ob du dein Verhalten nachhaltig verändert hast.
  • Je nach Hintergrund liegt der Schwerpunkt auf Alkohol, Drogen oder auf Risikobereitschaft und Aggression.
  • Eine verkehrspsychologische Vorbereitung ist freiwillig, kann aber wesentlich zum Erfolg beitragen.

Inhaltsverzeichnis

Was § 315c StGB unter Straßenverkehrsgefährdung versteht

Der Gesetzestext ist nüchtern, aber präzise. Nach § 315c StGB macht sich strafbar, wer im Straßenverkehr ein Fahrzeug führt und dadurch Leib oder Leben eines anderen Menschen oder fremde Sachen von bedeutendem Wert gefährdet. Das Gesetz unterscheidet dabei zwei Varianten.

Variante 1: Fahren trotz Fahrunsicherheit

Hier geht es um Menschen, die nicht sicher fahren können, weil sie

  • alkoholische Getränke oder andere berauschende Mittel konsumiert haben oder
  • unter geistigen oder körperlichen Mängeln leiden.

Das ist die klassische Konstellation nach einer Trunkenheitsfahrt mit Beinahe-Unfall oder Unfall. Auch Fahrten unter Cannabis- oder anderem Drogeneinfluss fallen darunter, wenn dadurch eine konkrete Gefahr entstanden ist. Bei dieser Variante ist laut Gesetz bereits der Versuch strafbar.

Variante 2: Grob verkehrswidrig und rücksichtslos

Die zweite Variante betrifft Fahrer, die nüchtern waren, aber bestimmte, besonders gefährliche Regeln missachtet haben. Im Volksmund heißen sie oft die „sieben Todsünden im Straßenverkehr“. Der Gesetzestext nennt unter anderem:

  1. die Vorfahrt nicht beachten,
  2. falsch überholen oder sonst beim Überholvorgang falsch fahren,
  3. an Fußgängerüberwegen falsch fahren,
  4. an unübersichtlichen Stellen, an Straßenkreuzungen, Straßeneinmündungen oder Bahnübergängen zu schnell fahren,
  5. an unübersichtlichen Stellen nicht die rechte Seite der Fahrbahn einhalten,
  6. auf Autobahnen oder Kraftfahrstraßen wenden, rückwärts oder entgegen der Fahrtrichtung fahren oder dies versuchen,
  7. haltende oder liegengebliebene Fahrzeuge nicht ausreichend kenntlich machen, obwohl das zur Sicherung des Verkehrs erforderlich ist.

Entscheidend sind die beiden Zusatzmerkmale: Das Verhalten muss grob verkehrswidrig (ein besonders schwerer Verstoß) und rücksichtslos sein (aus eigensüchtigen Gründen oder aus Gleichgültigkeit gegenüber anderen). Ein riskantes Überholmanöver aus Ungeduld vor einer Kuppe ist dafür ein typisches Beispiel.

Wann eine „konkrete Gefahr“ vorliegt

Nicht jeder Regelverstoß ist eine Straßenverkehrsgefährdung. Das Gesetz verlangt, dass tatsächlich ein Mensch oder eine fremde Sache von bedeutendem Wert gefährdet wurde. Eine bloß abstrakte Gefahr, also die allgemeine Möglichkeit, dass etwas passieren könnte, reicht nicht.

Der Bundesgerichtshof beschreibt die konkrete Gefahr als eine kritische Situation, die über eine latente Gefahr hinausgeht und in der es nur noch vom Zufall abhing, ob ein Schaden eintrat. So fasst es etwa ein Beschluss des BGH vom 28. Januar 2025 unter Verweis auf die ständige Rechtsprechung zusammen. Im Alltag spricht man von einem Beinahe-Unfall: Der Gegenverkehr musste voll bremsen, ein Fußgänger konnte gerade noch zur Seite springen, das Auto kam wenige Zentimeter vor einem anderen Fahrzeug zum Stehen.

Abstrakte Gefahr und konkrete kritische Verkehrssituation

Für dich ist diese Unterscheidung vor allem im Strafverfahren wichtig. Für die MPU ist sie eher Hintergrund: Wenn ein Urteil nach § 315c vorliegt, hat das Gericht die konkrete Gefahr bereits festgestellt. Die Gutachter diskutieren das nicht neu, sie fragen nach deinem Umgang damit.

Strafrechtliche Folgen im Überblick

Das Strafmaß hängt davon ab, wie die Tat begangen wurde. Laut Gesetzestext des § 315c gilt:

BegehungsformStrafrahmen
Vorsätzliches Handeln und vorsätzliche GefährdungFreiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe
Vorsätzliches Handeln, Gefahr fahrlässig verursachtFreiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder Geldstrafe
Fahrlässiges Handeln und fahrlässige GefahrverursachungFreiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder Geldstrafe

Neben der Strafe steht für die meisten Betroffenen eine zweite Frage im Vordergrund: Was wird aus dem Führerschein? Häufig geht mit der Verurteilung der Verlust der Fahrerlaubnis einher, und das Gericht legt eine Sperrfrist fest, vor deren Ablauf keine neue Fahrerlaubnis erteilt werden darf. Wie lange diese Sperre in deinem Fall ausfällt und ob sich im Verfahren noch etwas bewegen lässt, klärst du am besten mit einem Fachanwalt für Verkehrsrecht, solange das Strafverfahren läuft.

Wie tief eine Alkoholfahrt mit Folgen in Beruf, Finanzen und Familienleben eingreifen kann, zeigt der Überblick zu den Folgen einer Alkoholfahrt. Genau diese Auswirkungen sind später auch Thema im psychologischen Gespräch, denn sie zeigen, ob du die Tragweite deines Handelns erkannt hast.

Strafrechtliche Folgen im Überblick — overview diagram

Wann die Fahrerlaubnisbehörde eine MPU anordnet

Strafgericht und Fahrerlaubnisbehörde arbeiten getrennt. Das Gericht bestraft die Tat, die Behörde prüft später, ob du wieder geeignet bist, ein Kraftfahrzeug zu führen. Die rechtliche Grundlage dafür ist § 11 der Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV). Danach kann die Behörde zur Klärung von Eignungszweifeln ein medizinisch-psychologisches Gutachten verlangen, unter anderem

  • bei einer erheblichen Straftat, die im Zusammenhang mit dem Straßenverkehr oder der Kraftfahreignung steht,
  • bei mehreren Straftaten mit diesem Bezug,
  • bei der Neuerteilung, wenn der frühere Entzug auf einem dieser Gründe beruhte.

Eine Straßenverkehrsgefährdung erfüllt diese Voraussetzungen typischerweise, weil sie per Definition eine Gefahr für andere Menschen oder Sachen geschaffen hat. Das Bundesministerium für Verkehr nennt als möglichen Anlass ausdrücklich Straftaten im Zusammenhang mit dem Straßenverkehr, etwa wenn Anhaltspunkte für ein hohes Aggressionspotenzial bestehen.

Wichtig ist die Unterscheidung nach dem Hintergrund deiner Tat:

  • Alkohol im Spiel: Dann richtet sich die Anordnung in der Regel nach den Vorschriften zur Alkoholproblematik, und die Begutachtung konzentriert sich auf dein Trinkverhalten.
  • Drogen im Spiel: Hier stehen Konsum, Abstinenz und Trennungsvermögen im Mittelpunkt. Wenn es um Cannabis geht, findest du Details auf unserer Seite zur MPU-Vorbereitung bei THC.
  • Nüchtern, aber rücksichtslos: Dann ist die MPU eine Begutachtung wegen Verkehrsstraftat, und es geht um Risikobereitschaft, Emotionen und Aggression am Steuer.

Die Behörde muss dabei den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit beachten. Laut BMV kommt eine MPU nicht in Betracht, wo bereits ein Facharztgutachten ausreicht, etwa wenn allein eine körperliche Erkrankung die Fahrunsicherheit verursacht hat. Kam neben der Gefährdung noch ein unerlaubtes Entfernen vom Unfallort hinzu, lies auch unseren Beitrag zur MPU nach Fahrerflucht.

Was die Gutachter bei § 315c wirklich prüfen

Viele Betroffene glauben, sie müssten in der MPU den Tathergang verteidigen. Das Gegenteil ist der Fall. Nach den Informationen der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) zur MPU prüft die Untersuchung, ob du aus deinen Auffälligkeiten gelernt und dein Verhalten erfolgreich und stabil verändert hast. Die jeweiligen Hintergründe werden dabei berücksichtigt.

Die MPU besteht aus drei Teilen: einem medizinischen Teil, einem Leistungstest am Computer (Reaktion, Konzentration, Belastbarkeit) und dem psychologischen Gespräch. Das Gespräch ist fast immer der entscheidende Teil. Wie es abläuft und welche Fragen typisch sind, erklären wir ausführlich im Beitrag zum psychologischen Gutachtergespräch.

Je nach Variante verschiebt sich der Schwerpunkt:

Hintergrund der TatWorauf die Begutachtung achtetTypische Nachweise
AlkoholTrinkmuster, Entstehung des Problems, Trinkfallen, Umgang mit Alkohol heuteJe nach Fall Abstinenznachweise oder Nachweise zu kontrolliertem Trinken, Leberwerte
DrogenKonsumverlauf, Motive, Abstinenz, RückfallschutzAbstinenznachweise (Urin- oder Haaranalysen)
Grob verkehrswidriges VerhaltenRisikobereitschaft, Zeitdruck, Stress, Ärger und Aggression am Steuer, Einstellung zu RegelnNachvollziehbare Verhaltensänderung, ggf. verkehrspsychologische Maßnahmen

Bei der Variante ohne Alkohol und Drogen fragen Gutachter zum Beispiel:

  • Was hat dich in dieser Situation zu dem Manöver bewegt?
  • Gab es frühere Auffälligkeiten, auch Punkte oder Bußgelder?
  • Wie reagierst du heute, wenn dich jemand ausbremst oder du spät dran bist?
  • Was hat sich in deinem Alltag konkret verändert, damit es nicht wieder passiert?

Gerade hier hilft ein klarer Blick auf vorausschauendes Fahren. Die Vorteile defensiven Fahrens, etwa mehr Abstand, weniger Stress und ein früheres Erkennen von Gefahren, sind genau die Strategien, mit denen du im Gespräch zeigen kannst, dass du Konflikte im Verkehr heute anders löst.

Ablauf nach der Anordnung: Fristen und Unterlagen

Sobald die Behörde ein Gutachten verlangt, beginnt der formale Teil. Die BASt beschreibt die wesentlichen Punkte. Daraus ergibt sich dieser Ablauf:

  1. Anordnung lesen: Die Fahrerlaubnisstelle nennt die Fragestellung des Gutachtens und setzt die Frist, bis wann es vorliegen muss. Notiere dir das Datum sofort.
  2. Unterlagen sammeln: Hilfreich sind das Urteil oder der Strafbefehl, der Schriftverkehr mit der Fahrerlaubnisstelle und ein Auszug aus dem Fahreignungsregister (früher Verkehrszentralregister). Bei Bedarf kannst du Akteneinsicht beantragen.
  3. Begutachtungsstelle wählen: MPU-Stellen benötigen eine amtliche Anerkennung durch das jeweilige Bundesland, ihre Qualität prüft die BASt. Du entscheidest selbst, zu welcher anerkannten Stelle du gehst.
  4. Nachweise rechtzeitig beginnen: Wenn Alkohol oder Drogen beteiligt waren, brauchen Abstinenznachweise Zeit. Kläre früh, welcher Zeitraum in deinem Fall wirklich nötig ist.
  5. Vorbereiten, dann Termin vereinbaren: Melde dich erst zur Untersuchung an, wenn du deine Veränderung nachvollziehbar erklären kannst.
  6. Gutachten bewerten: Fällt es positiv aus, legst du es der Behörde vor. Ist es negativ, musst du es nicht zwingend einreichen. Besprich das Vorgehen dann mit einer Fachperson.

Ein häufiger Fehler: die Akte nicht zu kennen. Gutachter haben deine Unterlagen vor sich. Widersprüche zwischen Akte und Schilderung kosten Glaubwürdigkeit.

So bereitest du dich gezielt vor

Die BASt bezeichnet eine verkehrspsychologische Vorbereitung als freiwillig, betont aber, dass sie wesentlich zum Erfolg beitragen kann, weil sie hilft, die Hintergründe der Auffälligkeiten zu verstehen. Auswendig gelernte Standardantworten fallen erfahrenen Gutachtern auf. Überzeugend sind Einsicht, Authentizität und eine nachweisbare Veränderung. Warum der Versuch ohne Begleitung oft scheitert, liest du im Beitrag MPU ohne Vorbereitung.

Bewährt haben sich diese Schritte:

  1. Die Tat ehrlich rekonstruieren: Was ist passiert, Minute für Minute? Welche Gedanken und Gefühle hattest du? Ohne Beschönigung, ohne Selbstverurteilung.
  2. Ursachen finden: War es Zeitdruck im Job, Ärger, Selbstüberschätzung, Alkohol nach einer Feier? Hinter einer Straßenverkehrsgefährdung steckt fast immer mehr als ein einzelner schlechter Moment.
  3. Muster erkennen: Gab es ähnliche Situationen vorher? Gutachter interessieren sich für die Vorgeschichte, nicht nur für den Tattag.
  4. Veränderung belegen: Was machst du heute konkret anders? Neue Zeitplanung, Strategien gegen Stress am Steuer, ein anderer Umgang mit Alkohol. Je konkreter, desto glaubwürdiger.
  5. Gespräch üben: Ein simuliertes Gutachtergespräch zeigt, wo deine Erklärungen noch lückenhaft sind.

Wer zusätzlich andere Verkehrsstraftaten in der Akte hat, findet eine Schritt-für-Schritt-Anleitung im Beitrag zur MPU wegen Straftaten. Was ein Verkehrspsychologe dabei konkret leistet, erklären wir im Artikel zum MPU-Verkehrspsychologen.

Unsere Sicht: Das „Warum“ entscheidet, nicht das „Welche“

In unserer Arbeit mit Klientinnen und Klienten nach einer Straßenverkehrsgefährdung sehen wir immer wieder dasselbe: Die meisten konzentrieren sich darauf, welche Regel sie gebrochen haben, und versuchen, den Vorfall kleinzureden. Für die Begutachtung ist das der falsche Fokus. Die Gutachter wollen verstehen, warum du in diesem Moment so gehandelt hast und was heute verhindert, dass es sich wiederholt.

Deshalb beginnen wir jede Vorbereitung mit einer genauen Analyse deiner behördlichen Unterlagen. Erst wenn wir wissen, was in der Akte steht und welche Fragestellung die Behörde formuliert hat, lässt sich ein Coaching sinnvoll aufbauen. Bei Fällen mit Alkohol- oder Drogenbezug prüfen wir dabei auch, ob und wie lange Abstinenznachweise in deinem Fall tatsächlich nötig sind. Oft lassen sich unnötige Abstinenzzeiten so verkürzen oder ganz vermeiden.

Unser Rat: Fang früh an, solange die Sperrfrist noch läuft. Die Zeit, die du ohnehin warten musst, ist die beste Zeit, um dich mit dir selbst auseinanderzusetzen.

— 123MPU

Individuelle MPU-Vorbereitung mit 123MPU

Wir begleiten dich vollständig online, deutschlandweit und flexibel neben Beruf und Familie. Zertifizierte Psychologinnen, Psychologen und Verkehrsexperten arbeiten mit dir an deinem konkreten Fall: Aktenanalyse, Einzelcoaching und realistische Simulationen des Gutachtergesprächs. Unsere Teilnehmenden erreichen eine Erfolgsquote von 95,6 %.

123mpu

Du kannst zwischen drei Formaten wählen:

  • Gruppenvorbereitung: ab 950 €
  • Einzelvorbereitung: ab 1.200 €
  • MPU Vorbereitung pro: 1.800 €

Alle Details findest du auf unserer Seite zur MPU-Vorbereitung online. Am Anfang steht ein kostenloses Erstgespräch, in dem wir deine Situation einschätzen.

Häufige Fragen zur MPU nach Straßenverkehrsgefährdung

Muss ich nach § 315c immer zur MPU?

Nicht automatisch. Die Fahrerlaubnisbehörde entscheidet im Einzelfall, ob Eignungszweifel bestehen, und muss dabei verhältnismäßig handeln. Bei einer erheblichen Straftat mit Verkehrsbezug, bei Alkohol oder Drogen und bei früheren Auffälligkeiten ist eine Anordnung aber sehr wahrscheinlich.

Brauche ich Abstinenznachweise, wenn ich nüchtern war?

Wenn bei der Tat weder Alkohol noch Drogen im Spiel waren, steht in der Regel dein Verhalten im Vordergrund, nicht dein Konsum. Entscheidend ist die Fragestellung in der Anordnung der Behörde. Lass sie dir im Zweifel erklären, bevor du Nachweise beginnst.

Wie lange vorher sollte ich mit der Vorbereitung beginnen?

Am besten, sobald klar ist, dass eine MPU kommt, also oft schon während der Sperrfrist. So bleibt Zeit, Ursachen aufzuarbeiten und Veränderungen im Alltag zu verankern. Bei Alkohol- oder Drogenbezug kommt die Laufzeit möglicher Nachweise hinzu.

Was passiert, wenn das Gutachten negativ ausfällt?

Ein negatives Gutachten bedeutet, dass die Gutachter deine Eignung derzeit nicht bestätigen. Du musst es der Behörde nicht vorlegen, erhältst dann aber auch keine Fahrerlaubnis. Sinnvoll ist, die Gründe im Gutachten genau auszuwerten und die nächste Untersuchung gezielt vorzubereiten.

Quellen

Empfehlungen

Artikel und Bilder können mit Hilfe von K.I. erstellt worden sein.